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Dramatischer Anstieg globaler Pestizidvergiftungen

Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt, dass weltweit die Fälle von Pestizidvergiftungen von 25 Millionen im Jahr 1990 auf heute 385 Millionen gestiegen sind - Pestizide werden auch im Kaffeeanbau eingesetzt.


PAN Germany Presseinformation
Hamburg, 9. Dezember 2020:

In einer neuen umfassenden Studie belegen Wissenschaftler*innen, dass unbeabsichtigte Pestizidvergiftungen seit der letzten globalen Bewertung vor 30 Jahren weltweit dramatisch zugenommen haben.

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foodwatch: Teufelskreis der Pestizide durchbrechen

Die Verbraucherorganisation FOODWATCH startet eine langfristig angelegte Kampagne zum Verbot des gefährlichen, ungezügelten PESTIZID-Einsatzes. Eine Studie belegt die Möglichkeit des Ausstiegs aus dem Pestizidmarkt, den die EU und Deutschland bisher blockieren.

foodwatch – Newsletter 5.8.2022:

Das Bienensterben nimmt weltweit immer größere Ausmaße an [1]. Mit dramatischen Folgen. Schuld sind die Gifte, die auf den Feldern versprüht werden.

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Vortrag „Wer ernährt die Welt wirklich“ als Video

Dieser Vortrag wurde erstellt anläßlich der Ausstellung und Veranstaltung im März 2022 im Kulturzentrum GREND „Wer ernährt die Welt – wirklich? – Millionen Kleinfarmer:innen oder industrielle Landwirtschaft“

 

Falls die Einblendzeit der Folien zum Lesen des Textes nicht ausreicht:
Wähle PiP-Modus mit diesem Symbol im Video. In diesem Modus kann man das Video mit der Leertaste anhalten und wieder starten.

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„Textilbündnis“ gescheitert – NGOs und Vereine kündigen Mitgliedschaft

Allerorten wird mit "Multi-Stakeholder-Initiativen", an denen auch kritische NGOs beteiligt sind, vorgegaukelt, daß sich in den Lieferketten des globalen Nordens wirklich etwas im Sinne der Produzent:innen ändert. Häufig handelt es sich dabei aber um wohlfeile PR-Veranstaltungen womit sich die Industrie ein grünes Mäntelchen umhängt. Im "Textilbündnis" haben nun viele den Rückzug angetreten.

TAGESSCHAU-online im Dezember 2021:

„Zwei christliche Vereine treten aus dem „Bündnis für nachhaltige Textilien“ aus. Sie monieren, dass sich die Arbeitsbedingungen der Branche seit der Rana-Plaza-Katastrophe vor sieben Jahren kaum verbessert hätten.

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UN-Ernährungsgipfel 2021 von Agrar-Multis gekapert – Boykott durch Globale Zivilgesellschaft und Gegengipfel

Bereits im Vorfeld wurde klar, daß die Agro-Industrie, neoliberale Stiftungen (Gates, Rockefeller) und das World-Economic-Forum (WEF) die Agenda das UN-Ernährungs-Gipfels 2021 bestimmen werden. Die globale Zivilgesellschaft in Nord und Süd beschloß daraufhin einen Boykott und organisierte einen Gegengipfel.

Eine ausführliche Beschreibung weshalb es zum Boykott kam findet man hier im KRITISCHEN AGRARBERICHT 2022: kritischer-agrarbericht.pdf

Im Rahmen meiner Ausstellung und Veranstaltung zu „Wer ernährt die Welt –

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Hunger in Afrika: Gates‘ ,,Grüne Revolution“ gescheitert – Update

FIAN Pressemitteilung: Vierzehn Jahre nachdem die Bill & Melinda Gates Stiftung die „Agrarallianz für eine grüne Revolution in Afrika“ (AGRA) gegründet hat, hungern 30 Prozent mehr Menschen in den 13 AGRA-Schwerpunktländern und das Verschuldungsrisiko für Kleinbauern und -bäuerinnen hat sich erhöht. +++ Dieser Beitrag wurde am 22.3.22 aktualisiert

Die Kritik am AGRA-Projekt nimmt zu und hat Konsequenzen:

FIAN-Meldung Juli 2020: Die heute veröffentlichte Studie eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses belegt: Der AGRA-Ansatz ist an den eigenen Zielen gescheitert.

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NO! To So Called „Nature Based Solutions“ – Der globale Süden protestiert gegen die UN-Biodiversitäts-Konvention

Im Vorfeld der Beratungen zur UN-Biodiversitäts-Convention im März 2022 formiert sich Protest aus dem Globalen Süden, der darin ein gigantisches GREENWASHING-Projekt sieht. 364 Organisationen, Netzwerke und Bewegungen sowie 128 Einzelpersonen aus 69 Ländern haben sich dem Aufruf angeschlossen. Das Vorhaben ist auch bekannt unter "30x30", d.h. bis 2030 sollen 30% der Landfläche unter zweifelhaften Schutz gestellt werden, der keine Rücksicht nimmt auf Indigene Gemeinschaften.

10 March 2022
Ahead of vital UN moment for biodiversity, “nature-based solutions” are once again being erroneously heralded as the solution.

  • Alianza Biodiversidad
  • Alliance for Food Sovereignty in Africa (AFSA)
  • Asian Peoples Movement on Debt and Development
  • ETC group
  • Focus on the Global South
  • GRAIN
  • Friends of the Earth International (FoEI)
  • Indigenous Climate Action (ICA)
  • Indigenous Environmental Network (IEN)
  • World Rainforest Movement (WRM)

Press conference on 15 March:
No to Nature Based Solutions!

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Ferrogrão – Brasiliens Zug für billiges Soja

Es ist das mit Abstand umstrittenste Infrastrukturprojekt der brasilianischen Regierung unter Präsident Bolsonaro. Der fast 1000 Kilometer lange Ferrograo, eine Zuglinie, mit dem die großen Sojaproduzenten im Bundesstaat Mato Grosso ihre Ernten abtransportieren wollen. Geplante Baukosten: Über vier Milliarden US-Dollar. Das Problem: Die Strecke führt direkt durch unberührten Regenwald.

Ein kurzes Video über die
unverminderte Zerstörung des
Amazonas-Regenwaldes
in Brasilien bei DEUTSCHE WELLE:

 

Hier auch in ausführlicher Bericht von GERMANWATCH zum Thema

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Der etwas andere UGANDA-REISEBERICHT: Ausstellung und Vorträge im GREND, Essen

Vortrag am 25.3.2022 mit Gast Agrarexperte Roman Herre von der Menschenrechts-Organisation FIAN

Uganda Reisebericht + Ausstellung 2022
Wer ernährt die Welt – wirklich? – denn der Mensch lebt nicht von Kaffee allein

DerRÖSTER Alex Kunkel aus dem KaffeeGartenRuhr war 2021 wieder sechs Wochen in Uganda (Okt.

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Hätte, hätte Lieferkette – Mit dem Aroma der Ausbeutung

Der Bundestag wird demnächst ein zahnloses Lieferkettengesetz verabschieden. Manche Kritiker sagen: Immerhin, jetzt muss es halt verbessert werden. Das dürfte ein Trugschluss sein.

Das Lieferketten-Gesetz schafft alle Voraussetzungen, damit die Big Player in ihren Hochglanz-Nachhaltigkeits-Berichten künftig Erfolgsmeldungen platzieren können, die relativ wenig mit Verbesserung der konkreten Situation in den Erzeugerländern des Globalen Südens zu tun haben.

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