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Hätte, hätte Lieferkette – Mit dem Aroma der Ausbeutung

Hätte, hätte Lieferkette – Mit dem Aroma der Ausbeutung

Der Bundestag hat ein zahnloses Lieferkettengesetz verabschiedet. Manche Kritiker sagen: Immerhin. Jetzt muß es halt verbessert werden. Das dürfte ein Trugschluß sein.

Anzeige der Bundesregierung in Tageszeitungen 21.3.2021

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Das verabschiedete Lieferketten-Gesetz schafft alle Voraussetzungen, damit die Big Player in ihren Hochglanz-Nachhaltigkeits-Berichten künftig Erfolgsmeldungen platzieren können, die relativ wenig mit Verbesserung der konkreten Situation in den Erzeugerländern des Globalen Südens zu tun haben. Eine genaue Analyse des Gesetzes folgt. Seit 30 Jahren gibt es unzählige „Runde Tische“, die alle versprachen sich um die ausbeuterische Kinderarbeit auf den Kakao-Plantagen zu kümmern. Die Bilanz ist ernüchternd. Tausende Kinder schuften immer noch unter sklavenähnlichen Bedingungen.

Wenn man jedoch schaut, was die EU samt Bundesregierung gleichzeitig machen, dann wird klar, wohin der Hase läuft:

Start der Internationalen Kampagne #STOPP EU-Mercosur

50 zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit fordern einen Stopp des EU-Mercosur Abkommens.
PowerShift spielt in dieser Kampagne eine zentrale Rolle.
Das EU-Mercosur-Abkommen gehört zu einer überholten Handelspolitik des 20. Jahrhunderts, die den Planeten zerstört: Es dient Konzerninteressen und geht auf Kosten planetarischer Grenzen, unhaltbarer sozialer Ungleichheit und des Tierschutzes. Die Ziele und Kernelemente dieses Abkommens stehen in direktem Widerspruch zu Klimaschutz, Ernährungssouveränität und der Wahrung von Menschenrechten und Tierschutz.

Unterstützen Sie uns, teilen Sie die Kampagne, unterschreiben Sie die Petition. Gemeinsam stoppen wir das EU-Mercosur Abkommen.

Zur Kampagnen-Website von POWERSHIFT

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